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LEO KOTTKE @ Passionskirche Berlin


Konzerte | Beginn: 08.11.2012 19:00 Uhr@Passionskirche, Berlin

08.11.12

LEO KOTTKE

in der Berliner Passionskirche

Beginn: 20 Uhr, Einlaß: 19 Uhr

VVK: 30 Euro, Tickethotline: 030 780 99 810, www.trinitymusic.de


LEO KOTTKE wurde in Athens, Georgia geboren. Er wuchs in 12 verschiedenen Staaten der USA auf und kam daher schon als Kind mit den verschiedensten musikalischen Einflüssen in Berührung. Zunächst spielte er Violine und Posaune, bevor er als Elfjähriger Stravinsky links liegen ließ und sich ganz der Gitarre widmete.
Früh entwickelte er eine Leidenschaft für den Country-Blues von Mississippi John Hurt sowie für Künstler wie John Phillip Sousa und Preston Epps. Noch nicht volljährig ging LEO KOTTKE zur US Marine, wo er auf einem U-Boot Dienst verrichtete und durch das Abschießen von Leuchtraketen unter Wasser einen Teil seines Gehörs verlor.

LEO KOTTKE war zuvor in Missouri aufs College gegangen, verließ es aber schon nach einem Jahr, um mit seiner 12-saitigen Gitarre durchs Land nach South Carolina und New London zu trampen. So landete er dann schließlich bei der Navy. "The trip was not something I enjoyed" sagt er, "I was broke and met too many interesting people."
1964 wurde er aus der Navy entlassen und ließ sich in der Twin Cities Region nieder. Dort wurde er zum festen Bestandteil des Minneapolis' Scholar Coffeehouse, das bereits das Zuhause von Künstlern wie Bob Dylan und John Koerner war. LEO KOTTKE brachte 1968 sein Debüt Album “Twelve String Blues” auf dem Scholar's Tiny Oblivion Label raus, aufgenommen nur auf einem Viking Quarter-Inch Tape Recorder.

LEO KOTTKE schickte seine Aufnahmen an den Gitarristen John Fahey, der nahm ihn sofort unter Vertrag und brachte mit ihm die Platte heraus, die später als sogenannte „Armadillo“ Platte bekannt wurde. Fahey und sein Manager Denny Bruce brachten bald darauf einen Deal für LEO KOTTKE bei Capitol Records unter Dach und Fach.
LEO KOTTKEs erstes Album „Mudlark“ auf einem Major Label brachte ihm die ein wenig unbehagliche Einordnung in der Singer/Songwriter Ecke ein. Trotz Unstimmigkeiten zwischen ihm, dem Label und Bruce blühte LEO KOTTKE während seiner Zusammenarbeit mit Capitol auf. Er feierte musikalische Erfolge mit Alben wie "Greenhouse" (1972), "My Feet Are Smiling" (1973/live) und "Ice Water" und arbeite mit vielen Gastmusikern zusammen, die ihn für seine virtuose Gitarrentechnik verehrten.
1975 erreichte er mit “Chewing Pine” die U.S. Top 30 zum zweiten Mal. Zu diesem Zeitpunkt hatte er dank seiner regelmäßigen Tourneen durch Europa und Australien auch bereits eine internationale Fangemeinde gewonnen.

Lange Zeit wurde es dann still um LEO KOTTKE. Im Jahr 2002 zog seine Zusammenarbeit mit dem Bassisten Mike Gordon von Phish auf “Clone” die Aufmerksamkeit der Musikwelt auf sich. KOTTKE und Gordon veröffentlichten die gemeinsame Platte “Sixty Six Steps", die auf den Bahamas aufgenommen und von KOTTKEs altem Freund und Prince-Produzenten David Z produziert wurde.

LEO KOTTKE wurde in seiner Laufbahn mit zwei Grammy Nominierungen ausgezeichnet und trägt einen Doktortitel in Music Performance der “Peck School of Music” an der University of Wisconsin, Milwaukee.

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